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Soziales Training

Sozialkompetenztraining – SoKo


Basisvereinbarung:
„Niemand hat das Recht, andere zu beleidigen, zu verletzen oder auszugrenzen!“
Das Soko beinhaltet die Einhaltung von Regeln, um sicherzustellen, Jugendlichen die Eigenverantwortung für ihr Verhalten klar zu machen und eine unmissverständliche Grenzziehung gegenüber destruktiven Verhaltensweisen verbunden mit klaren Konsequenzen zu praktizieren.
Erziehung, Werte- und Sozialkompetenzvermittlung haben gerade in der Schule und in sozialpädagogisch betreuten Einrichtungen für die Entwicklung eines normgerechten Verhaltens sowie die Verhinderung von Defiziten in der Persönlichkeitsentwicklung eine zentrale Bedeutung bekommen.
An dieser Stelle setzt das Soko an und gliedert sich in die folgenden Bereiche, welche bei Bedarf an die Lerngruppen angepasst werden:


Hier werden mit Reflexion des eigenen Verhaltens, die Empathie für andere Menschen, der Umgang mit Gewalt auslösenden Situationen, die Impulskontrolle des eigenen Verhaltens sowie gewaltvermeidende Reaktionen auf Provokation und Bedrohung trainiert.


Grobstruktur eines Sokotrainings:


Soziales Lernen – SoLe

Soziales Lernen (SOLE) als Präventionsansatz an der Gesamtschule Neviges

Unter Sozialem Lernen werden der Erwerb sozialer Kompetenzen und die Stärkung von Fähigkeiten im Umgang miteinander beschrieben. Es gibt eine Vielzahl an Themen und Programmen des Sozialen Lernens an unserer Schule, die alle in das Schulprogramm und die Schulentwicklungsarbeit eingebunden sind.

Im Sozialen Lernen wird ein gesundes Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und die Fähigkeit zu vertrauen, trainiert und gefördert. Die Schüler*innen lernen demokratische Handlungsstrukturen und soziale Verantwortung. Damit wird eine Grundlage für eigenverantwortliches Handeln, gewaltfreie Konfliktlösung, sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden geschaffen und Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations-, Kooperations-, und Teamfähigkeit verbessert.

Soziales Lernen zielt darüber hinaus auf die allgemeine Verbesserung des Schulklimas. Damit sich Soziales Lernen zum Sozialen Handeln weiterentwickelt, wird zur Evaluation Fragebögen zu den jeweiligen Themen an die Schüler*innen unter ständiger Anpassung der Strategien und Maßnahmen, die sich zusätzlich an das Konzept der Verhaltensprävention, Partizipation und Empowerment stützen, verteilt. Die Auswertungen werden für eine gelungene Kooperation an das Kollegium weitergeleitet.

Die Vor- und Nachbereitungen und die Durchführung in den Klassen hat unsere Sozialarbeiterin Frau Soylu übernommen. Soziales Lernen findet in jeder Klasse zweimal wöchentlich statt. Im Rahmen der Gewaltprävention derzeit zum Thema Mobbing. Weiter Themen werden folgen. In dieser kurzen Zeit hat sich gezeigt, dass Konflikte, körperliche Auseinandersetzungen und Gewaltvorfälle, Sachbeschädigungen, „Sprachlosigkeit“ der Schüler*innen bezüglich ihrer eigenen Bedürfnisse und Empfindungen zurückgegangen sind.

Anstehende Veranstaltungen