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Unterrichtskonzept

LRS-Konzept der Gesamtschule Velbert-Neviges

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Arbeitsgemeinschaften

Liebe Eltern, Liebe Erziehungsberechtige,
nach den Herbstferien werden die Schüler und Schülerinnen mit ihrer AG
starten und diese gehen bis Ende des ersten Halbjahres. Eine AG ist für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend und findet entweder dienstags oder montags statt. Um eine möglichst gerechte Zuteilung gewährleisten zu können, müssen alle Kinder eine Vorauswahl treffen.

Unsere Ganztagskoordinatorin Frau Beckmann hat in Zusammenarbeit mit Frau Karrasch (Sportkoordination) und den anderen Kolleginnen und Kollegen ein hervorragendes Angebot an Arbeitsgemeinschaften zusammengestellt, wo für jedes Kind sicherlich etwas Interessantes dabei ist.
Zur Auswahl stehen:

  • Kleine Spiele
  • Englisch Club
  • Fußball AG (Jungen)
  • Fußball AG (Mädchen)
  • Tischtennis AG
  • Mädchen AG
  • Leben AG
  • Spiele AG
  • Musical AG
  • Zeichen und Manga AG
  • Chor
  • Natur getreu
  • Orchester
  • Radsport
  • Theater AG
  • Hobbyhorse
  • Mädchen AG

Weitere Informationen zu den AG finden sie hier .

Stundenraster

Der Unterricht beginnt in der Sekundarstufe I um 8.20 Uhr mit dem „Start in den Tag“, wo sich die Schülerinnen und Schüler auf den Unterrichtstag vorbereiten und Organisatorisches selbstverantwortlich besprechen. Die jeweils 60-minütiges Unterrichtsstunden werden nach zwei Stunden durch eine längere Pause unterbrochen, in denen die Kinder essen und sich auf dem Schulhof oder bei Freizeitangeboten bewegen können.

Start in den Tag

In der Zeit von 8.20 Uhr bis 8.30 Uhr starten die Schüler*innen in den Tag. 2 Schüler*innen werden ausgesucht, die den Start in den Tag moderieren. Sie kontrollieren die Anwesenheit, sie schauen, ob alle ihre Logbücher und Federmäppchen dabei haben, sie stellen die Stunden und Besonderheiten des Tages vor, sie kündigen Vertretungsunterricht an, ändern montags die wöchentlichen Dienste, verkünden Geburtstage und sorgen so für einen organisierten und harmonischen Schulbeginn in Eigenverantwortung.

Klassenrat (KLR) und Klassenlehrerstunde (KLS)

Die Klassenlehrer*innen-Stunde am Montag dient der Organisation, die Klassenratsstunde am Freitag der demokratischen Partizipation der Schüler*innen an der Gestaltung des Schullebens.

Logbuch

Das Logbuch ist das zentrale Medium zur Arbeitsplanung und Dokumentation der Wochenergebnisse und dient als Basis der Kommunikation zwischen allen in der Schule Beteiligten. Zu Beginn der Woche planen die Schülerinnen und Schüler ihr Wochenziel und ihre nächsten Arbeitsschritte, die sie am Ende der Woche überprüfen, notieren die bearbeiteten Inhalte und schätzen sich selbst ein.

Darüber hinaus dient das Logbuch auch als zentrales Kommunikationsmittel zwischen allen Beteiligten (Schülern/Eltern/Lehrer). Entschuldigungen und wichtige Mitteilungen erfolgen darüber ebenso, wie ein individuelles Feedback.

Nach jeder Schulwoche unterschreiben sowohl das Kind als auch Klassenlehrerinnen, Klassenlehrer und Eltern die Eintragungen der Woche.

Logbuch-Beispielseite

In regelmäßig stattfindenden Logbuchgesprächen erfolgt die persönliche Begleitung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin durch die jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

In den Gesprächen geht es zum einen um das fachliche Fortkommen und zum anderen um den Austausch über individuellen Erfolge und Herausforderungen im Schulalltag.

Hier besteht Raum für individuelles Lob und Wertschätzung und jedes Problem kann vertrauensvoll thematisiert werden.

Getroffene Vereinbarungen werden anschließend im Logbuch dokumentiert und in einem folgenden Gespräch erneut beleuchtet.

Ganztag

Ziele des Ganztags an der Gesamtschule Velbert-Neviges

Grundlage für unser Ganztagsschulkonzept ist unser Leitgedanke, welcher auch für unsere Ganztagsangebote gilt.

Miteinander leben – voneinander lernen – füreinander da sein –

Durch den Ganztagsbetrieb soll der Lebensort Schule nicht nur ein Lernort sein, sondern auch ein Ort zum Wohlfühlen mit zusätzlichen Bildungs- und Erziehungsangeboten sein. Mit einem attraktiven und umfassenden Ganztagsangebot, das sich an dem jeweiligen Bedarf der Kinder sowie deren Eltern orientiert. Dabei legen wir Wert auf die individuelle ganzheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen, deren Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung von Talenten und Fertigkeiten. Dies wollen wir durch eine flexible und bedarfsgerechte Mischung von verpflichtenden und freiwilligen Angeboten sicherstellen.

Der Unterricht beginnt in der Sekundarstufe I um 8.20 Uhr mit dem „Start in den Tag“, wo sich die Schülerinnen und Schüler auf den Unterrichtstag vorbereiten und Organisatorisches selbstverantwortlich  besprechen. Der Schultag endet an drei Tagen (Mo, Mi und Do) um 16.05 Uhr. Zwischen zwei 60-Minuten-Stunden liegt eine 5-minütige Wechselpause, die für den Raumwechsel bei folgendem Fachunterricht oder Lernbüro und für Toilettengänge genutzt wird. Unsere Frühstückspause mit Hofzeit findet in der Zeit von 10.35 bis 11.00 Uhr statt. Die Förderstunden, der Klassenrat und die Logbuchgespräche sind in den Vormittag integriert.

Die 55-minütige Mittagspause ist von 13.05 bis 14.00 Uhr. An den Langtagen haben die Jahrgangsstufen am Vormittag vier Unterrichtsstunden vor ihrer Mittagspause (13.05 – 14.00 Uhr). Der Nachmittagsunterricht (14.00– 16.05 Uhr) umfasst dann noch einmal bis zu zwei Unterrichtsstunden. Das Stundenraster finden Sie hier.

Zum Ganztagskonzept gehört das Mittagspausenangebot mit Mensa, Freizeit- und Spielangeboten.  Es gibt Zeit für ein warmes Mittagessen, Freizeit zum Ausspannen und Kräfte sammeln. Im offenen Angebot können die SchülerInnen sich Spielmaterial in der von SchülerInnen betreuten Spielausleihe holen. Zudem bietet der Schulhof die Gelegenheit zum Tischtennis, Fußball und Basketball spielen. In Regenpausen öffnet der Spieleraum (auch betreut durch SchülerInnen) mit zahlreichen Gesellschaftsspielen, Kickern und Airhockey seine Türen.

Damit die SchülerInnen unserer Schulgemeinschaft sich kennenlernen und zusammenwachsen, werden die Arbeitsgemeinschaften (AG’en) klassen- und jahrgangsübergreifend angeboten. Die Teilnahme ist für die SchülerInnen des 5. und 6. Jahrgangs verpflichtend. Die AG’en richten sich nach den Bedürfnissen der SchülerInnen. Es werden vor allem Kurse angeboten, die einen hohen Freizeitwert haben, die soziale Integration fördern und das Kopflernen ausgleichen.

Förder- und Forderkurse

Wir gehen in unserer Schule von dem Grundsatz aus, dass jede Schülerin und jeder Schüler, die/der auf unsere Schule kommt, gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen mitbringt. Dass diese nicht homogen sind und an mancher Stelle weitergehende Unterstützung oder tiefergehende Forderung notwendig ist, steht außer Frage. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Lernwege machen es daher nötig, dass wir ein entsprechendes Förder- und Forderangebot schaffen, das es gestattet, auf die individuellen Entwicklungsprozesse eines Kindes einzugehen.  Hierbei ist es zunächst wichtig, dass der Lernstand und die Entwicklung eines Kindes überprüft und diagnostiziert wird.

In den Jahrgängen 5 und 6 liegt daher der Schwerpunkt der Förder-und Forderkurse auf den Hauptfächern, unserem Sportprofil und den Naturwissenschaften. Hier geht es primär darum, Grundlegendes aufzuarbeiten und zu stärken oder vertiefend auszubauen.

In Jahrgang 5 starten die ein- bis zweistündigen Förder- und Forderkurse erst nach den Herbstferien (LRS, M-Förder, E-Förder und E+, sowie eventuell Sport und Naturwissenschaften NW).

Durch Beobachtungen der Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen bis zu den Herbstferien, durch den Eingangstest in Deutsch zur Feststellung einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sowie durch die ersten Kompetenztests werden die Schüler*innen einem Förder- oder Forderkurs zugewiesen.

In der Zeit bis zu den Herbstferien findet der Förderunterricht im Klassenverband statt. Dort wird der Eingangstest Deutsch geschrieben, Methodenlernen und soziales Lernen kann dort stattfinden. In Jahrgang 6 werden die Förder- und Forderkurse von Jahrgang 5 weitergeführt. Allerdings handelt es sich um ein durchlässiges System, sodass ein Kurs auch nach Beschluss der Konferenz gewechselt werden kann.

Lernbüro

Allgemeines zum Lernbüro

„Guter Unterricht ist ein Unterricht, in dem mehr gelernt als gelehrt wird.“ (Franz E. Weinert)

So wie wir Menschen alle einzigartig sind, so ist auch das Lernen ein sehr individueller Vorgang. Während der eine durch Lesen lernt, gelingt es dem andere durchs Tun. Dabei ist der eine schneller, der andere nimmt sich mehr Zeit. Mancher lernt am erfolgreichsten alleine, andere wiederrum brauchen die Gruppe.

In einer Lerngemeinschaft kommen diese unterschiedlichen Lerntypen zusammen und sollen möglichst erfolgreich ihr Lernen fortsetzen. Um dies zu ermöglichen, muss Schule diese heterogen zusammengesetzten Lerngruppen, durch individualisierte Lernangebote unterstützen.

Das Lernarrangement Lernbüro stellt ein solches Angebot dar. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, in ihrem eigenen Lerntempo ein Ziel zu erreichen. Dabei erfahren sie das Lernen als einen Prozess, den sie selbst steuern können und sich selbst als verantwortlich für den eigenen Lernerfolg. Darüber hinaus ermöglichen Lernbüros einen hohen Grad an Differenzierung.

Durch individualisiertes Material und in engem Kontakt zu der begleitenden Lehrkraft, kann jede Schülerin und jeder Schüler sein eigenes Lernvorhaben planen, durchführen und reflektierend abschließen.

Die Lehrerinnen und Lehrer als Berater und Lernbegleiter im Lernbüro

Durch die Arbeit in Lernbüros verändert sich auch die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer. Sie werden zu Beratern bei der Planung der individuellen Lernvorhaben der Schülerinnen und Schüler. Es bleibt Zeit für die individuelle Förderung und Forderung, da die Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in den Lernbüros gestärkt werden.

Wie wird im Lernbüro gearbeitet?

Im Lernbüro arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Modulen eigenständig an kompetenzorientierten Lerneinheiten, die in einem gewissen Zeitfenster zu absolvieren sind. Die Module werden auf der Grundlage des Kerncurriculums für die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik entwickelt und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und auf differenzierten Anforderungsniveaus auf die ihnen eigene Weise zu lernen.

Während des Lernbüros arbeiten die Kinder meist alleine an ihren Aufgaben. Es gibt allerdings auch immer wieder Phasen in Partner- und Gruppenarbeit. So können sie nicht nur miteinander, sondern vor allem auch voneinander lernen.

Nach Beendigung des Moduls und eines „FIT-INs“, der den Lernenden noch einmal eine Rückmeldung über ihren Lernstand gibt, melden sich die Schülerinnen und Schülern zu einem Kompetenztest (KT) an, der einer Lernerfolgskontrolle gleichkommt.

Das bearbeitete Modul wird vollständig bei der Fachlehrkraft abgegeben, da sich dort der Arbeitsprozess nachvollziehen lässt.

Die Benotung setzt sich aus dem Ergebnis des Kompetenztests und dem abgegebenen Modul sowie der Mitarbeit im Unterricht zusammen. Der im Anschluss ausgeteilte Rückmeldebogen gibt Auskunft über die bereits erreichten Kompetenzen sowie die Bereiche, in denen noch intensiver geübt werden soll.

Lernbüro Plus

Neben den Lernbürostunden in Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es für jedes dieser Fächer noch zwei Stunde in der Woche, in der die Klasse im Klassenverband unterrichtet wird. Hier hat die Fachlehrerin/der Fachlehrer die Möglichkeit, in Themen, Aufgabenstellungen und Methoden einzuführen, um die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeit in den Lernbüros vorzubereiten. Die Lernbüro-Plus-Stunden sind damit ein essentieller Bestandteil des Lernbüro-Konzepts.

Sportschwerpunkt

An der Gesamtschule Velbert-Neviges wird der Sportschwerpunkt sowohl im Regelunterricht, sowie in den Wahlpflichtbereichen und dem offenen Ganztag umgesetzt und gefördert. Das Konzept der Schule wird im Folgenden vorgestellt. Entsprechend einer Schule im Aufbau sind in dem Konzept einerseits erprobte und durchgeführte sowie auch geplante Maßnahmen und Kooperationen erwähnt und werden ständig evaluiert, angepasst und erweitert.

Der Doppelauftrag des Sportunterrichts, also die Erschließung der Bewegungs-, Spiel und Sportkultur, sowie die Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport soll an der Schule intensiv gefördert werden. Neben der Vermittlung von Sportarten und dem Spaß daran, sowie einer allgemein aktiven Lebensweise, sollen auch sportbegeisterte SchülerInnen vielseitig gefördert werden. Neben der körperlichen Fitness ist es das Ziel Fähigkeiten wie Fairness, Toleranz, Teamgeist, Einschätzen der eigenen Leistung und Leistungsbereitschaft, zu fördern und festigen, was einen hohen Stellenwert an der Schule einnimmt.

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Anstehende Veranstaltungen