Wir gehen in unserer Schule von dem Grundsatz aus, dass jede Schülerin und jeder Schüler, die/der auf unsere Schule kommt, gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen mitbringt. Dass diese nicht homogen sind und an mancher Stelle weitergehende Unterstützung oder tiefergehende Forderung notwendig ist, steht außer Frage. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Lernwege machen es daher nötig, dass wir ein entsprechendes Förder- und Forderangebot schaffen, das es gestattet, auf die individuellen Entwicklungsprozesse eines Kindes einzugehen.  Hierbei ist es zunächst wichtig, dass der Lernstand und die Entwicklung eines Kindes überprüft und diagnostiziert wird.

In den Jahrgängen 5 und 6 liegt daher der Schwerpunkt der Förder-und Forderkurse auf den Hauptfächern, unserem Sportprofil und den Naturwissenschaften. Hier geht es primär darum, Grundlegendes aufzuarbeiten und zu stärken oder vertiefend auszubauen.

In Jahrgang 5 starten die ein- bis zweistündigen Förder- und Forderkurse erst nach den Herbstferien (LRS, M-Förder, E-Förder und E+, sowie eventuell Sport und Naturwissenschaften NW).

Durch Beobachtungen der Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen bis zu den Herbstferien, durch den Eingangstest in Deutsch zur Feststellung einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sowie durch die ersten Kompetenztests werden die Schüler*innen einem Förder- oder Forderkurs zugewiesen.

In der Zeit bis zu den Herbstferien findet der Förderunterricht im Klassenverband statt. Dort wird der Eingangstest Deutsch geschrieben, Methodenlernen und soziales Lernen kann dort stattfinden. In Jahrgang 6 werden die Förder- und Forderkurse von Jahrgang 5 weitergeführt. Allerdings handelt es sich um ein durchlässiges System, sodass ein Kurs auch nach Beschluss der Konferenz gewechselt werden kann.