Die Projektwoche unserer 6er stand unter dem Motto „Gemein sind wir stark- Stärkung der Klassengemeinschaft“. Gerade nach der  langen Homeschooling Phase sollten die Schüler*innen wieder als Klassengemeinschaft zueinander finden und das WIR Gefühl gestärkt werden.

Die Woche startete bei jeder Klasse anders. Bei den einen wurde z.B. montags ein Frühstück veranstaltet und im Anschluss wurde ein Film, passend zu der Lektüre, in der es um die Freundschaft zweier unterschiedlicher Kinder geht, aus dem Deutschunterricht, geschaut. Ein Escape-Spiel in der Turnhalle sorgte für Action und forderte die Teamarbeit. Die Schüler*innen mussten gemeinsam aus einem Gefängnis ausbrechen und unterschiedliche Hindernisse überbrücken. Das Entkommen konnte ihnen allerdings nur gelingen, wenn alle gemeinsam zusammenarbeiten und sie sich gegenseitig unterstützen. Jede Gruppe hatte dabei eine Stunde Zeit, die zehn Rätsel zu lösen.

Am nächsten Tag ging es mit einem Besuch bei einem Spielplatz in Velbert Mitte weiter. Hier hatten die Schüler*innen viel Zeit, gemeinsam Fußball oder Basketball zu spielen, die diversen Kletter-und Schaukelmöglichkeiten auszuprobieren, oder sich einfach nur zu unterhalten. Auf dem Rückweg gab es eine kleine Überraschung: ein Halt bei der Eisdiele in Tönisheide.

Die letzte Aktion war ein Besuch bei Haus Seeblick in Essen. Hier wurden in kleinen Gruppen fleißig Flöße gebaut. Die Gruppen hatten dafür blaue Tonnen, Bretter, Seile und Spanngurte zur Verfügung. Als alle Gruppen fertig waren, durfte ausprobiert werden, welche Flöße auch wirklich wasser- und fahrtauglich waren. Dabei fiel der ein oder andere Schüler*in auch ins Wasser, da das Floß nicht stabil war oder das Gewicht auf dem Floß falsch verteilt wurde. Die angenehme Wassertemperatur machte ein Kentern aber nur halb so schlimm. Einige Schüler*innen mussten bei dem Gang auf das Floß über ihren Schatten springen, da sie doch Angst vor der Fahrt hatten. Doch durch die Unterstützung durch ihre Klassenkamerad*innen sowie die der Betreuer*innen, haben sie sich am Ende doch auf das Floß getraut und waren begeistert.  Einmal schwimmend auf dem Baldeneysee, wurde versucht andere Gruppen von ihren Flößen zu schubsen. Die Kinder hatten bei dieser Aktion viel Spaß und das Beste daran war, das sie nachher alle noch schwimmen durften. Der Tag wurde abgeschlossen mit einer Reflektion und einem Lagerfeuer mit Stockbrot. Die Schüler*innen der 6 Klasse hatten wirklich viel Spaß.

Die Projektwoche wurde abgeschlossen mit einem Besuch vom Theater Till. Auf unserem Schulhof wurde in einem Stuhlkreis auf das „Anders sein“ hingewiesen. Das Theater hat dazu die Geschichten von unterschiedlichen Menschen dargestellt. Dabei wurde z.B. der Klassenclown oder ein Mensch im Rollstuhl gezeigt, aber auch ein Geflüchteter, der von seinen Erlebnissen erzählt. Den Schüler*innen wurde durch das Theater vermittelt, dass es normal und okay ist anders zu sein und das jeder in der Klasse seine eigene Geschichte mitbringt und auch erzählen kann. Am Ende hatten die Schüler*innen die Möglichkeit ihre eigene Geschichte zu erzählen. Hier war es schön zu sehen, dass ein paar Schüler*innen sich getraut haben, den anderen von sich zu berichten.